Clean eating

Als wir vor über zehn Jahren nach Andalusien umgezogen sind (innerhalb der EU ist das Wort „Auswanderung“ aus meiner Sicht unpassend), habe ich mich intensiv mit gesundem Essen beschäftigt, und ich war erschrocken darüber, welchen Mist ich bis dahin zu mir genommen habe. Ich bin ja aufgewachsen mit den Segnungen der Nahrungsmittelindustrie: Abends schnell mal eine Fertigpizza in den Ofen gschoben, nur die gute natürlich von Dr. O… oder die, die im Steinofen gebacken wurde.
Zunehmend gab es kritische Berichterstattung über Rückstände von Pestiziden in Obst und Gemüse, Hormonen und Antibiotika im Fleisch, Dioxin in Eiern – alles Dinge, die ich wirklich nicht zu mir nehmen wollte.
Und nun hatten wir ja Platz genug, beste klimatische Bedingungen, also warum nicht in Zukunft unser Gemüse selbst anbauen? Gedacht, getan, habe ich zuerst mit ganz einfachen Sachen wie Salat, Zucchini und Auberginen begonnen.
Seitdem vergrößere ich mein Sortiment Jahr um Jahr.
In dieser Zeit hat sich auch mein Verhältnis zum Kochen geändert. Früher habe ich oft mit Fertigsaucen geschummelt, einfach ein paar Tüten aufgerissen, eingerührt und schon hatte ich eine cremige Pfeffersauce. Gern genommen war auch die fertige Kräutermischung für den Salat; inklusive Geschmacksverstärker und künstlicher Aromen. Diese Produkte kommen mir heute nicht mehr auf den Tisch. Seitdem fällt es mir deutlich leichter, mein Gewicht zu halten. Ich bin aktiver geworden und nicht mehr so schnell müde. Ich habe das subjektive Empfinden, dass dies aus der Ernährungsumstellung resultiert; beweisbar ist das natürlich nicht.
Offensichtlich machen sich immer mehr Menschen Gedanken über gesunde Ernährung, wie der Trend zum clean eating belegt. Die Abkehr von Klebefleisch und Kunstkäse ist mit Sicherheit eine gute Entscheidung. Natürlich ist selber kochen zeitaufwendiger und manchmal gelingen Dinge nicht beim ersten Mal. Aber auf Dauer verändert es einen.

Pink Grapefruit aus eigenem Garten
Pink Grapefruit aus eigenem Garten

Geld ist gut, es macht dein Leben schöner

“Finanzielle Freiheit: Geld spielt (k)eine Rolle” lautet das Thema der Blogparade von mymoneymind.de
Es geht darum, seine Vorstellungen und Träume von einem Leben ohne materielle Zwänge zu definieren und ich habe darüber nachgedacht, ob ich mich überhaupt beteiligen soll, denn ich habe keine unerfüllten materiellen Wünsche mehr. Ich müsste nicht mehr arbeiten, und ich bin noch nicht einmal fünfzig. Also bis jetzt alles richtig gemacht.

Sabbatical war eine wertvolle Erfahrung
Wir haben Deutschland vor mehr als zehn Jahren komplett den Rücken gekehrt und damals haben wir uns die Freheit genommen, ein Jahr nicht zu arbeiten. Wir haben unsere neue Heimat erkundet, unsere Sprachkenntnisse verbessert und ansonsten den Herrgott einen guten Mann sein lassen.
Allerdings hatten mein Mann und ich die letzten fünf Jahre vor unserem Umzug Arbeitszeiten von jeweils mehr als 60 Stunden in der Woche und keinen Urlaub, der diese Bezeichnung wirklich verdient hätte. Egal wohin wir gereist sind, das Telefon war immer dabei und abends haben wir mindesten eine Stunde lang unsere Mails beantwortet. Dazu noch drei Skype-Konferenzen pro Woche, wir waren nicht einmal im Urlaub wirklich frei.
Was soll ich sagen, nach einem Jahr hatten wir beide die Unproduktivität satt. Wir konnten uns nicht vorstellen, den Rest unseres Lebens mit Nichtstun zu verbringen und nur Geld auszugeben. Uns haben die Erfolgserlebnisse gefehlt, die Befriedigung, die ein anspruchsvoller Job mit sich bringt. Diesbezüglich unterscheiden wir uns offensichtlich deutlich von dem Millionärspaar aus dem Trash-TV, uns haben Friseur- und Restaurantbesuche nicht ausgefüllt.

Keine unerfüllten Träume mehr
Ich lebe an dem Platz, den ich mir selbst gewählt habe, auf einer Finca unter der Sonne Andalusiens. Ich muss keine Hypothek abzahlen, meine Fixkosten sind lediglich Grundsteuer (IBI), Abfallgebühren, Gebäudeversicherung und Strom. Wasser beziehen wir aus einem eigenen Brunnen. Wir haben nur die nötigsten Versicherungen: Haftpflicht- (inkl. vier großer Hunde), Kfz- und Feuerversicherung, mehr wollen und brauchen wir nicht. Wir reisen also mit leichtem Gepäck. Ich habe also genau das, was ich mir immer gewünscht habe.
Unser Obst und Gemüse bauen wir selbst an. Gärtner und Haushaltshilfe nehmen uns einige der lästigen Routinearbeiten in Haus und Garten ab, trotzdem liegen wir nicht den ganzen Tag in der Sonne oder geben uns dem Müßiggang hin.

Mein Beruf bereichert mein Leben
Heute bin ich geschäftsführende Gesellschafterin einer bankenunabhängigen Private Equity Gesellschaft. Unsere Investoren vertrauen uns ihr Geld an und wir investieren es in bodenständige Menschen und ihre Ideen. Unser Ziel ist nicht, Internet Start-ups ohne Assets an die Börse zu bringen und damit das große Geld zu machen, die wenigsten Neugründungen schaffen den IPO, die meisten enden als Totalverlust. Wir wollen den Erfolg für jedes unserer Portfoliounternehmen, wir sind insoweit deutlich konservativer als unsere Mitbewerber.
Meine tägliche Arbeit ist ungemein befriedigend, die meiste Zeit verbringe ich an meinem Schreibtisch, der im Sommer auf der Terrasse steht. Wir haben in Unternehmen auf der ganzen Welt investiert, und ich reise zu Gesellschafterversammlungen oder strategischen Meetings genau so gerne nach St. Petersburg wie nach Durban. Ich treffe spannende Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und dies bereichert mich, es erweitert meinen Horizont und macht mich offen für andere Meinungen.
Mir ist egal, welche Hautfarbe oder Religion einer meiner Geschäftspartner oder Investoren hat, ich empfinde Multi-Kulti als Bereicherung, last not least bin ich ja auch Ausländerin in meiner Wahlheimat.

Geld macht nicht glücklich, aber es schenkt Freiheit
Es ist ein gutes Gefühl, sich nicht um seine Ausgaben sorgen zu müssen. Ich kann mir Dinge kaufen, ohne an anderer Stelle sparen zu müssen. Unsere Kinder können studieren ohne nebenher arbeiten zu müssen, das sichert ihnen den bestmöglichen Start ins Leben. Ich bin jeden Tag dankbar dafür, dass sie gesunde und wunderbare Menschen sind. Eltern mit einem kranken Kind werden auch ihren Reichtum niemals ungetrübt genießen können und würden sofort auch ihr letztes Hemd geben, wenn sie damit ihrem Kind Gesundheit verschaffen könnten, dessen bin ich sicher.
Geld macht es einfacher, sich auf die positiven Aspekte des Lebens zu fokussieren. Es ist leicht, fröhlich und ausgeglichen zu sein, wenn du keine Angst davor haben musst, die nächste Miete nicht bezahlen zu können.
Trotzdem kenne ich genügend vermögende Menschen, die nichts mit sich selbst anzufangen wissen oder die bereits morgens ihr erstes Glas Champagner brauchen. Wenn ein Mensch in seinem Innern leer ist, dann findet er auch mit allem Geld der Welt sein Glück nicht.

Rückkehr der Sklaverei!

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Q.pictures  / pixelio.de

Ich habe beruflich ziemlich oft im Ausland zu tun und finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Berichterstattung in den verschiedenen Ländern ausfällt. Oftmals lese ich in Schweizer Tageszeitungen Berichte, die für uns EU-Bürger wichtig wären: http://www.neutralezeitung.ch/2015/04/26/wegen-negativzinsen-bargeld-abschaffen/

Aber sowohl die deutschen als auch die spanischen Medien glänzen nur durch tiefes Schweigen im Blätterwald!

Offensichtlich sind Politik und Wirtschaft in den USA und in Europa der Meinung, es gäbe ohne Bargeld keinen Bankraub, keine Erpressungen, keine Entführungen, keine Steuerhinterziehung und keine Schwarzarbeit. Schöne neue Welt!

Bereits in den Jahren 2013 und 2014 wurden die Bestrebungen dazu öffentlich:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/18/straf-zinsen-fuer-sparer-finanz-eliten-wollen-bargeld-abschaffen/

http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article134566502/Eliten-wollen-das-Bargeld-abschaffen.html

Mittlerweile haben die ersten Banken Strafzinsen auf Kontoguthaben eingeführt, das beschriebene Szenario ist bereits Realität geworden.

Eine Abschaffung des Bargelds hat natürlich Auswirkungen auf unser Konsumverhalten. Die Politik und die Wirtschaft lässt uns nur die Wahl zwischen realem Geldverlust durch Negativzinsen oder Konsum. Es reicht nicht mehr, uns durch Kreditkarten und Dispokredite zum Konsum zu verführen, nein, wir sollen ganz offen dazu gezwungen werden.

Doch denken wir einmal weiter: Persönliche Sicherheit und finanzielle Freiheit werden uns komplett genommen, wir sind in einem bargeldlosen System genau so unfrei wie die Sklaven im Altertum.

Regierungen schreiben den Anbietern von Zahlungsdienstleistungen bereits vor, an welche Firmen sie zahlen dürfen und welche ausgeschlossen werden. So wurden Organisationen, die Wikileaks finanziell unterstützt haben, auf Druck der amerikanischen Regierung die Konten entzogen. http://www.faz.net/aktuell/politik/wikileaks/nach-rauswurf-durch-amazon-bezahldienst-paypal-sperrt-wikileaks-konto-11080243.html

Whistleblower, wie Edward Snowdon, können mundtot gemacht werden, indem Regierungen ihre Konten und die Konten ihrer Unterstützer einfach einfrieren. Es ist dann unmöglich, für Reisekosten oder Anwaltshonorare zu spenden, diese Menschen sind verloren, sie werden den Rest ihres Lebens in irgendeinem Gefängnis verbringen. Selbst Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace sind einigen Regierungen ein Dorn im Auge, auch sie könnten ihrer finanziellen Mittel beraubt werden.

Es sind so wenige, die sich für unsere Freiheit und für ethische Werte einsetzen, in einer bargeldlosen Zukunft wird es einfach unmöglich gemacht für unsere Rechte zu kämpfen. Wir werden reduziert auf billige Arbeitskräfte und Melkvieh für Wirtschaft und Politik.

Wir leben in einer Welt, in der Menschen ohne Gerichtsbeschluss ausspioniert oder in Einrichtungen wie Guantanamo verbracht werden können. Im schlimmsten Fall werden sie per Drohne aus der Luft getötet, ohne Prozess und Gerichtsurteil, auf Beschluss einer Regierung. Und es sind nicht immer nur Terroristen, die auf diese Weise ihr Leben lassen. Es sind auch Unschuldige, die sterben.

Wir müssen uns deutlich machen, dass unsere Kommunikation seit Jahren überwacht wird. Mit dem Argument der Terrorismusbekämpfung hat man unsere Grundrechte nicht nur beschnitten, sie wurden zum Teil völlig ausser Kraft gesetzt. Behörden haben bereits heute Einsicht in unsere Bankkonten ohne dass wir davon erfahren.

Und nun soll der nächste Schritt erfolgen. Durch die Abschaffung des Bargelds wird der freie Mensch und der mündigen Bürger endgültig zur Farce!

Da ich keinesfalls möchte, dass diese Situation eintritt, habe ich soeben diese Petition unterzeichnet: http://www.civilpetition.de/kampagne/bargeld-erhalten/startseite/aktion/150407Z3082/

Selbstbestimmt leben

Seit vielen Jahren versuche ich zu verstehen, warum so viele Menschen Angst haben, ein Risiko einzugehen. Warum sie nicht von ihren gewohnten Pfaden abweichen und auch nur einmal selbst nachdenken, ehe sie eine Entscheidung treffen.

Wer kennt denn das Wahlprogramm der Partei für die bei jeder Bundestagswahl sein Kreuz macht?
Warum messen wir unsere Politiker nicht an ihren Wahlversprechen? Warum fordern wie diese Zusagen nicht ein?
In unserer digitalen Welt lässt sich doch alles belegen, alles wird dokumentiert.
„Mit mir wird es keine Maut geben“, ist nur ein aktuelles Beispiel. Es lässt sich genau so gut ersetzen durch: „Mit mir wird es keine Erhöhung der Mehrwertsteuer geben!“
Zwei verschiedene Bundeskanzler, zwei unterschiedliche Parteien. Wir lassen uns von unseren Politikern belügen und wir ziehen keine Konzequenzen daraus. Wir lassen es mit uns machen. Was ist mit uns los? Sind wir einfach nur zu bequem oder haben wir kein Rückgrat mehr?

Wir lassen ohne Gegenwehr zu, dass Nahrungsmittelkonzerne uns mit Klebefleisch, Kunstkäse, verstecktem Fett und getarntem Zucker und übergewichtig und krank füttert. Und anstatt unser Essen wieder komplett selbst zuzubereiten, suchen wir Hilfe bei der Pharmaindustrie, schlucken von Nahrungsergänzungsmitteln bis zu Diätmitteln alles, was uns angeboten wird.

Aktuell verhandeln „unsere“ Politiker über das Freihandelsabkommen mit den USA – hinter verschlossene Türen. Ab und an sickert irgendetwas durch, da regen wir uns über Chlorhühnchenauf, aber wir reden weder über genbehandelte Nahrungsmittel noch über die Möglichkeit, dass Großkonzerne unsere Mittelständler demnächst mit gerichtlichen Klagen in den USA überziehen können.
Was unsere Politiker wirklich über uns denken, hat Siegmar Gabriel auf einem Wirtschaftsgipfel in Davos ganz deutlich ausgesprochen:

Er nennt uns ein reiches, aber hysterisches Volk und bittet ganz offen darum, nicht in den Zeitungen zitiert zu werden.

Nicht nur die Politiker, die Nahrungsmittelproduzenten und die Pharmaindustrie behandeln uns offen menschenverachtend, die Banken tun es ebenfalls.
Viele Anleger haben durch ungeeignete Bankprodukte ihre Ersparnisse verloren, und trotzdem tragen alle weiterhin ihr Geld in die Banken, lassen es für Minimalzinsen dort liegen statt nach einer lukrativen und ethisch wertvolleren Alternative zu suchen.

Glaubst Du, dein Geld ist bei deiner Bank sicher?
Während der Fußball-WM im letzten Jahr hat der Bundestag heimlich, still und leise eine Gesetzespaket verabschiedet, das jeden Sparer im Falle einer Bankpleite zur Haftung für die Schulden der Bank heranzieht. Der nachfolgende Artikel erklärt die Zusammenhänge recht verständlich:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/11/zum-wm-finale-sparer-und-steuerzahler-haften-offiziell-fuer-pleite-banken/

Wir müssen etwas verändern, wir dürfen nicht weiterhin zusehen, wie die Ausgaben für Bildung immer weiter zurückgefahren werden und die Zahl der Menschen, die in diesem System auf der Strecke bleiben, ansteigt. Wir lassen uns sehenden Auges zu Opfern machen, wir lassen uns verdummen, krank machen und ausplündern.
Ich glaube an den Kapitalismus, ich glaube, dass jeder Mensch die Option haben soll auf Bildung, Ausbildung und wirtschaftlichen Erfolg, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Hautfarbe. Aber wir haben uns entwickelt zu einer Gesellschaft, in der die Schufa aus deiner Adresse deine Kreditwürdigkeit ermittelt. Wir nehmen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren sind, die Chance, ihre Situation zu verbessern.

Wir sind auf einem schlechten Weg, aber es liegt an jedem Einzelnen, an dir und mir, die Lage zu verbessern. Jeder von uns hat andere Möglichkeiten und andere Fähigkeiten. Werfen wir also unsere Bequemlichkeit, unsere Passivität, über Bord und fangen wir an für ein besseres Leben zu kämpfen – für uns selbst, für die, die wir lieben und auch für die, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Verlassen wir uns nicht auf die Politik oder die Kirche, nehmen wir unser Leben selbst in die Hand, jeder kann und darf nach seiner Fasson glücklich werden.

Es ist so einfach wie nie zuvor, sich ausführliche Informationen über die unterschiedlichsten Themen zu beschaffen, es ist nicht einmal unbequem, das Internet liefert viele Möglichkeiten frei Haus. Nutzen wir die Fähigkeiten, die wir haben und verändern wir etwas, jeder wie er kann und dort, wo es ihm wichtig ist.

Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.
Konfuzius, *551 v. Chr. †479 v. Chr

Do you feel it?

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Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

ASMR ist die Abkürzung für Autonomous Sensory Meridian Response, oft auch als Kopfkribbeln oder sogar als Kopforgasmus bezeichnet.

Seit Jahresanfang wird in den Medien über dieses Phänomen berichtet.  Auf youtube finden sich unter dem Suchbegriff ASMR mehr als 2 Millionen Videos, in denen Frauen sanft in eine Kamera säuseln oder mit langen Fingernägeln über Gegenstände streichen. Das Knistern von Papier oder virtuelles Haare bürsten sollen beim Zuschauer wohlige Gefühle erzeugen.  Die Wirkung soll von prickelndem Kribbeln bis zur erfolgreichen Behandlung von Schlafstörungen reichen. Manche der Videos verwöhnen den empfänglichen Zuhörer bis zu einer Stunde mit angenehmen Gefühlen.

Allerdings werden nicht alle Menschen in gleicher Weise stimuliert, denn unsere Gehirne sind unterschiedlich. Während der eine  rein gar nichts spürt, schwelgt ein anderer während der gesamten Länge des Videos in intensivem Wohlgefühl manche geraten gar in tranceähnliche Zustände.

Forscher gehen davon aus, dass ASMR stark mit der Wahrnehmung von Gefahrenlosigkeit und altruistischer Aufmerksamkeit zusammenhängt. Allerdings ist dieses Phänomen bisher kaum erforscht.

Natürlich musste ich sofort ausprobieren, ob ich empfänglich bin für good vibrations per Download. Das Ergebnis ist wie die typische Antwort von Radio Eriwan: „Im Prinzip ja, aber…“

Also, das Knistern von Papier oder das Falten von Wäsche lässt mich kalt, aber es gibt durchaus ein paar Trigger, die Kribbeln auslösen. Probiert es doch selbst einmal, vielleicht tut es euch gut 😉

Gute Vorsätze für das neue Jahr

Pink Grapefruit aus eigenem Garten
Pink Grapefruit aus eigenem Garten

Wahrscheinlich hat sich Jeder etwas für das neue Jahr vorgenommen. Ich beschäftige mich bereits seit einiger Zeit mit dem Thema „Gesund Essen“ und versuche, sämtliche Convenience-Produkte zu vermeiden. Also keine Fertigsaucen oder TK-Pizza mehr, ich koche selbst und verwende dazu ausschließlich frische Produkte.

Da ich in Andalusien lebe und einen  großen Garten habe, kann ich bereits seit November verschiedene Zitrusfrüchte ernten. Im Moment gibt es daher Pink Grapefruits zum Frühstück.

Grapefruits enthalten antioxidative Substanzen, also Radikalfänger. Radikale können Zellschäden verursachen, die unter anderem zur Entstehung von Krebs beitragen können. Sie spielen auch eine Rolle bei Arteriosklerose und Alzheimer.

Zusätzlich helfen Grapefruits beim Abnehmen und beugen Diabetes mellitus vor indem sie den Zuckerstoffwechsel unterstützen. Sie sorgen für einen niedrigeren Blutzuckerspiegel, so dass der Körper weniger Insulin produziert.

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